19
April
2016
|
00:00
Europe/Amsterdam

Flüchtlingshilfe: Daimler-Banker und Theaterhaus renovieren gemeinsam AWO-Wohnheim

  • Oberbürgermeister Fritz Kuhn ist Schirmherr des diesjährigen „Day of Caring“
  • Mercedes-Benz Bank verlängert Sponsoring bis 2019

Schon seit Anfang der 90er-Jahre ist das Wohnheim in der Stuttgarter Schickhardtstraße ein Zuhause für Geflüchtete – einst aus dem ehemaligen Jugoslawien, heute aus über 20 Ländern. Die aktuelle Flüchtlingskrise hat sie in der sogenannten Anschluss-Unterbringung zusammengeführt, wo sie auf eine Entscheidung über ihren Asylantrag warten oder als sogenannte Bleibeberechtigte auf Wohnungssuche sind. Die vergangenen zweieinhalb Jahrzehnte und die aktuell häufig wechselnde Hausbelegung des AWO-Wohnheims haben Spuren an Gebäude und Einrichtung hinterlassen. Daher widmen die Mitarbeiter von Mercedes-Benz Bank und Daimler Financial Services ihren diesjährigen „Day of Caring“ der Restaurierung der Unterkunft in der Schickhardtstraße und bekommen dabei tatkräftige Unterstützung vom Partner und Nachbarn auf dem Pragsattel, dem Theaterhaus. Zusammen streichen die Helfer zum Beispiel Foyer, Flure und Geländer, um das Haus wohnlicher zu gestalten. Auch das Außengelände nehmen sie sich vor und bringen Beete, Sandkasten und Grillplatz für die knapp 70 Bewohner auf Vordermann.

Franz Reiner, Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Bank: „Es geht uns beim Day of Caring nicht allein um eine Verbesserung der Wohnqualität. Der Tag bietet allen Teilnehmern Perspektivenwechsel und Integration gleichermaßen: Bewohner und Helfer haben Gelegenheit sich auszutauschen und kennenzulernen.“

Isabel Fezer, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Stuttgart, Referat Soziales, Jugend und Gesundheit: „Dank der tatkräftigen Unterstützung der Mitarbeiter der Mercedes-Bank und des Theaterhauses wird die Flüchtlingsunterkunft in der Schickhardtstraße innen wie außen wieder wohnlich. Für die Integration und das Lebensgefühl ihrer Bewohner bedeuten die Renovierungsarbeiten aber mehr als ein neuer Anstrich: Für sie ist das Wohnheim Zufluchtsort und neues Zuhause.“

Friedhelm Nöh, AWO-Geschäftsführer, fügt hinzu: „Wir haben uns sehr gefreut, als wir erfuhren, dass sich die Mercedes-Banker bei uns engagieren wollen. Ich danke allen Helfern, auch vom Theaterhaus, dafür, dass sie mit dieser Aktion ein positives Zeichen für die Aufnahme von Flüchtlingen setzen.“Unterstützt werden die Theaterhaus-, und Bank-Mitarbeiter von Schülern und Lehrern des gegenüberliegenden Schickhardt-Gymnasiums, das damit seinem Motto „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in der direkten Nachbarschaft Rechnung trägt.

Nachhaltiges Engagement aus einer starken Partnerschaft
Die langjährige gute Partnerschaft zwischen Theaterhaus und Mercedes-Benz Bank trägt schon viele Früchte: Im integrativen Tanzprojekt „Dance for Good“ von Eric Gauthier werden benachteiligte Jugendliche und jugendliche Flüchtlinge seit Anfang des Jahres gefördert und bereiten eine gemeinsame Performance vor. „Das Programm soll durch kreatives Erleben von Tanz und Theater das Selbstwertgefühl der Teilnehmer stärken und ihnen eine bessere soziale und sprachliche Integration ermöglichen“, sagt Eric Gauthier, künstlerischer Leiter von Gauthier Dance, Dance Company Theaterhaus Stuttgart. Dazu gehört auch ein kultureller Sprachkurs. In einer „Tanz-Box“ am Stuttgarter Rotebühlplatz haben Passanten letztes Jahr über 25.000 Euro ertanzt, die von der Mercedes-Bank auf 50.000 Euro erhöht wurden und in das soziale Projekt fließen. Am 25. Juli 2016 stellen die Teilnehmer dann ihre Performance in einem öffentlichen Auftritt vor.

Mit der Initiative „Fußball verbindet“ fördern Mercedes-Benz Bank und Theaterhaus zusammen mit dem VfB Stuttgart und der Stadt Stuttgart die Integration von Flüchtlingen vom Kindesalter bis hin zu jungen Erwachsenen über ein regelmäßiges Fußballtraining.

Über das soziale Engagement von Daimlers Finanzsparte
Seit 2006 engagieren sich die Mercedes-Benz Bank und Daimler Financial Services mit „Day of Carings“ für gemeinnützige Projekte in unmittelbarer Nachbarschaft ihrer Standorte Stuttgart, Saarbrücken und Berlin. Mitarbeiter werden einen Tag lang von der Arbeit frei gestellt, um sich gemeinsam mit Kollegen für ein soziales Projekt einzusetzen. Dazu zählen zum Beispiel die Renovierung eines Abenteuerspielplatzes in Stuttgart-Hallschlag, die Instandsetzung der Jugendzentren Neugereut und Hallschlag bis hin zum Ausbau einer Notunterkunft für Flüchtlinge in Berlin-Spandau, dem Engagement für den Jüdischen Friedhof Schönhauser Allee in Berlin oder die Erweiterung und Verschönerung einer Grünanlage und eines Kindergartens in Saarbrücken.